14. Gemeindeforum

„Kirche heute auf neuen Wegen“

Knapp 80 engagierte Männer und Frauen aus dem ganzen Dekanat Göppingen-Geislingen erlebten am Samstag den 13. Februar einen lebendigen, engagierten und spannenden Nachmittag in Geislingen St. Johannes. Beim Diskutieren, Fragen stellen, sich anregen lassen drehte sich alles um:

Veränderung –
Neue Wege  –
Kirche heute –
Kirche am Ort – Entwicklungswege gestalten in unserer Diözese

Aus den Gesprächen entstanden Anregungen und Fragen der Teilnehmer, hier eine interessante Auswahl:

Ohne Veränderung kein Wandel – alte Dinge loslassen
Die Bereitschaft für Veränderung muss geweckt werden, aber wie?
Appell – Veränderung auch zulassen!
Wer Veränderung will, muss die Menschen ernst nehmen!
Legt die Ziele nicht fest, lasst die Wege und Schritte offen – zulassen!

Neue Wege als Kirche: raus aus der Kirche – hin zu den Menschen
Wir beschäftigen uns zu sehr mit Strukturen, statt den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen!
Wie bunt darf Kirche sein?
Wann dürfen wir als Kirchengemeindemitglieder entscheiden welche Schwerpunkte wir setzen wollen?
Kirche ist ein Organismus, der nur leben kann, wenn alle sie leben, ganz einfach, in unserem gegenwärtigen alltäglichen Leben.
Wann dürfen wir mal aufatmen und Gott finden?
Wie kann es eine geistlich geprägte Entwicklung werden?

Die Wahrnehmung  der Kirche lässt einen manchmal weinen!
Wir haben so viel Positives und die Wirkung nach außen ist viel zu schwach!
Öffentlichkeitsarbeit – mehr positive Dinge veröffentlichen!

Chance: Augen, Ohren und Herz öffnen, wahrnehmen, zuhören, mitfühlen – weniger urteilen, verurteilen
Chance: Begleiter der Menschen sein.
Chance: dass Kirche modern und aufgeschlossen wird.
Gutes bewahren und für Neues aufgeschlossen bleiben.

Wie gelingt es, dass der Prozess „Kirche am Ort – an vielen Orten gestalten!“ nicht nur ein „Pflichtprogramm“ wird, sondern zu einer inneren Sehnsucht!

Diese Beiträge waren Grundlage des Gesprächs mit Herr Domkapitular Matthäus Karrer aus Rottenburg. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen, gute Begegnungen, ein offenes und frohes Miteinander wurde nun gemeinsam schwungvoll, freudig und inspirierend Gottesdienst gefeiert. Am Ende der Gottesdienstfeier übereichte Herr Clemens Dietz aus Rottenburg Simone Jäger ein „grünes Licht“ als Zeichen für die Einführung in das neue Aufgabenfeld als Dekanatsreferentin „Kirche am Ort“.

Gemeinsam unterwegs sein, mit dem Licht Jesu, zu den Menschen heute, als Kirche am Ort der einzelnen Seelsorgeeinheiten im Dekanat, dafür bekamen 5 Vertreterinnen der Seelsorgeeinheiten, die bereits in den Prozess starten von Simone Jäger eine eigens dafür gestaltete Kerze überreicht.

Das Gemeindeforum mit Gottesdienst zeigte eine Kirche, von engagierten Menschen, die offen sind für Begegnung und Auseinandersetzung, Veränderung und neue Wege, die Freude und Herz haben für eine Kirche, die auf dem Weg zu den Menschen ist!!!

S. Jäger

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