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Aufgabenstellung :
Katholisches Schuldekanatamt für Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Sonderschulen:
Schuldekan
Helmut G. Bertling
Schnaitheimer Str. 19
89520 Heidenheim
Tel.: 07321 9315-60
Fax: 07321 9315-69
E-Mail: sdaghrs.hdh(at)drs.de
Kontaktzeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag: 08:30 - 12:00 Uhr
Fortbildungsangebote der Katholischen Schuldekanatämter Schwäbisch Gmünd und Heidenheim für den Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Sonderschulbereich im Schuljahr 2011/2012 finden Sie unter:
www.rpigd.de (Angebot / Fortbildungen / das gesamte Fortbildungspgrogramm (pdf.Datei)
Für weitere Informationen nutzen Sie bitte die auf www.rpigd.de/Links.html angebotenen Links.
Katholisches Schuldekanatamt für Gymnasien:
Schuldekanin
Sigrid Sonneck
Franziskanergasse 3
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 07171 8764-70
Fax: 07171 8764-39
E-Mail: sdagym.gd(at)drs.de
Kontaktzeiten:
Montag und Freitag: 08:30 - 11:30 Uhr
Katholisches Schuldekanatamt für Berufliche Schulen - Stuttgart II
Schuldekan
Klaus Hilbert
Stafflenbergstr. 46
70184 Stuttgart
Tel.: 0711 1645-410
Fax: 0711 1645-413
E-Mail: sdabs.s(at)drs.de
Kontaktzeiten:
Montag bis Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr
Fortbildungsangebote des Katholischen Schuldekanatamtes Stuttgart II Berufliche Schulen für die Landkreise Göppingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Esslingen im Schuljahr 2011/2012 finden Sie unter:
www.rpi-stuttgart.de unter der Rubrik: LFB Berufl. Schulen
Als ortsnahe Anlaufstelle möchte die Religionspädagogische Arbeitsstelle (RPA) den Religionslehrerinnen und Religionslehrern aller Schularten und den Pastoralen Diensten aktuelle Medien - schwerpunktmäßig zu den Themenfeldern Theologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie - anbieten. Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den einzelnen Kirchengemeinden können für ihre unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkte praxisbezogene Unterstützung erhalten.
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr und
Montag, MIttwoch, Donnerstag: 13:00 - 16:30 Uhr
Ansprechpartnerin:
Monika Ubl
Tel.: 07161 96336-10
Pater Anselm Schott OSB - ein Sohn des Dekanates Göppingen-Geislingen
Wer kennt ihn nicht, den „Schott"? Der Mann, nach dem das bekannteste Laienmessbuch benannt ist, rechnete bei der Erstausgabe vor 125 Jahren wohl nicht damit, dass sein Name einst zum Synonym seines Werkes avanciert und warenzeichenrechtlich geschützt wird.
Friedrich August Schott wird 1843 als dritter Sohn eines evangelischen Vaters und einer katholischen Mutter geboren. Bald nach seiner Weihe zum Rottenburger Diözesanpriester tritt er als Benediktiner in Beuron ein. Die Stabilitas wirkt sich für Anselm, wie er nun heißt, kaum aus. Denn infolge des Kulturkampfes weilt er in Maredsous, Prag und hilft bei der Neubesiedlung der Abtei Seckau. Zwar kehrt er, als die Gesetze gelockert werden, wieder ins Mutterkloster zurück, aber er ist heimatlos geworden – und mittlerweile so erfahren, dass er als Mitglied der Gründergruppe zur Wiederbesiedlung der Abtei Maria Laach entsandt wird. Nach nur vier Jahren stirbt er dort 1896 vermutlich an Krebs.
Schotts Messbuch war keinesfalls – wie teils behauptet wird – das erste seiner Art, aber es war die gelungenste Synthese aus allen, die er kannte. Es sollte „ein Andachtsbuch zum Gebrauche der Laien bei der heiligen Messe" sein. So schreibt er, als er sein Manuskript 1883 offeriert und weist nicht ganz uneigennützig auf die Werke anderer Theologen hin. Herder führt als größter katholischer Verlag noch kein gleichartiges Werk im Programm und ist fast gezwungen, anzunehmen. Binnen weniger Jahre setzt sich der „Schott" dank seiner Benutzerfreundlichkeit durch. Das Miteinander von Übersetzung und liturgischen Erklärungen macht ihn zum „Organ" der Liturgischen Bewegung und bis heute zum hilfreichen Begleiter.
Text: Katrin Gallegos Sánchez, Konradsblatt / online
Foto: KNA-Bild, Anselm Schott, Zeichnung des Freiburger Künstlers Bert Jäger
Das Katholische Dekanat Göppingen-Geislingen vergibt im Schuljahr 2011/2012 für hervorragende Leistungen bzw. herausragendes religiöses Engagement im Fach „Katholische Religionslehre“ den Anselm-Schott-Preis an Haupt-, Werkreal-, Realschulen, allgemeinbildende und berufliche Gymnasien. Der Preis bringt die Anerkennung und Wertschätzung der von Schülerinnen und Schülern im Raum der Schule geleisteten Arbeit durch die Kirche zum Ausdruck.
Der Preis wird nach dem aus Staufeneck bei Salach stammenden Benediktinermönch Anselm Schott (1843-1896) benannt.
Sein lateinisch-deutsches „Messbuch der Heiligen Kirche“ wurde zu einem „Grundpfeiler der liturgischen Bewegung in der Katholischen Kirche“ (Lexikon für Theologie und Kirche) und ist auch heute noch, nach der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils, eine Hilfe zum Verständnis der Texte der Gottesdienste.
Als Voraussetzung für die Verleihung des Anselm-Schott-Preises gilt:
- in der Hauptschule/Werkrealschule/Realschule:
Note 1 im Halbjahreszeugnis und in der Abschlussnote sowie gegebenenfalls in einer religionsbezogenen Abschlussprüfung. Alternativ kann ein durch herausragendes religiöses Engagement aus dem katholischen Religionsunterricht entstandenes „Projekt“ vorgeschlagen werden.
- im Gymnasium
14 Punkte im Notendurchschnitt der Halbjahreszeugnisse der Kursstufe und der schriftlichen oder mündlichen Abitursprüfung, gegebenenfalls auch im Seminarkurs bzw. im Kolloquium zur Wettbewerbsarbeit des Wettbewerbs „Christentum und Kultur“. Alternativ kann ein durch herausragendes religiöses Engagement aus dem katholischen Religionsunterricht entstandenes „Projekt“ vorgeschlagen werden.
Erfüllen mehrere Schülerinnen und Schüler die Voraussetzungen für die Verleihung, entscheidet die Fachschaft bzw. die Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Abschlussklassen, wer den Preis bekommen soll. Der Anselm-Schott-Preis wird nur einmal pro Schuljahr an der Schule vergeben.
Der Preis wird auf Antrag von den Religionslehrkräften bei der Geschäftsstelle des Katholischen Dekanates Göppingen-Geislingen gestellt und enthält Angaben über Name der Schule, Schulart (sofern diese nicht eindeutig aus dem Namen der Schule hervorgeht), Name und Wohnort der Schülerin bzw. des Schülers und die erbrachten Leistungen – siehe dazu das Antragsformular.
Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Buchgutschein. Die Urkunde des Anselm-Schott-Preises wird durch den Dekan und den Schuldekan/die Schuldekanin unterschrieben. Sie erwähnt Name und Wohnort der Schülerin bzw. des Schülers und die zu würdigende Leistung.
Der Anselm-Schott-Preis wird bei der schulischen Abschlussfeier vor Ort öffentlich überreicht.
Anselm-Schott-Preis als pdf
Antrags-Formular als pdf
Seit 1994 anerkennt das Dekanat Göppingen-Geislingen die hervorragenden Leistungen im Fach Katholische Religionslehre. Der Preis bringt die Anerkennung und Wertschätzung der von Schülerinnen und Schülern geleisteten Arbeit durch die Kirche zum Ausdruck. Neu ist dass der Anselm-Schott-Preis in diesem Jahr 2011 erstmals auch für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Haupt-, Werkreal- und Realschulen durch das Dekanat Göppingen-Geislingen verliehen wurde. „Da auch die Diözese Rottenburg-Stuttgart Schülerinnen und Schüler für hervorragende Abitur-Leistungen im Fach Katholische Religionslehre mit dem Bischof-Sproll-Preis würdigt, wollen wir nicht weiter in Konkurrenz mit der Diözese treten und haben unsere Voraussetzungen dahingehend erweitert, dass auch ein durch herausragendes religiöses Engagement im Abschlussjahrgang entstandenes „Projekt“ eingereicht werden kann“, erläutert Dekanatsreferent Felix Müller die neuen Bedingungen und ergänzt: “Der Anselm-Schott-Preis wird nur einmal pro Schuljahr an der Schule vergeben. Er setzt sich aus einem Buchgutschein und einer Urkunde zusammen“. Der Preis erinnert an, Pater Anselm Schott, der auf dem Staufeneck bei Salach am 5. September 1843 geboren, wurde Benediktinermönch am Kloster Beuron. Er wirkte mit bei Neugründungen von Benediktinerklöstern in Maredsous, Emmaus, Seckau und Maria Laach. Im letztgenannten Kloster starb Pater Anselm am 23. April 1896 im Alter von 52 Jahren.
Sein besonderes Werk war das lateinisch-deutsche Messbuch, später „Schott“ genannt, das zum Grundpfeiler der „Liturgischen Bewegung“ in Deutschland, Österreich und in der Schweiz wurde. Was im 2. Vatikanischen Konzil zur Liturgie-Reform führte, hat Pater Anselm Schott durch seine Arbeit eingeleitet.
Die 11 Preisträger im Jahr 2011:
Moritz Oberacker, Eislingen, Erich-Kästner-Gymnasium Eislingen
Veronika Schmid, Donzdorf, Rechberg-Gymnasium in Donzdorf
Christina Marburger, Wangen, Freihof-Gymnasium Göppingen
Leandra Jordan, Heiningen, Werner-Heiselberg-Gymnasium Göppingen
Ramona Krauß, Wäschenbeuren, Schurwaldschule Rechberghausen
Isabel Eisele, Eislingen, Dr.-Engel-Realschule in Eislingen
Stephanie Göggelmann, Geislingen, Michelberg-Gymnasium Geislingen
Patrick Schmid, Eschenbach, Hermann-Hesse-Realschule Göppingen
Christian Schmid, Eschenbach, Hermann-Hesse-Realschule Göppingen
Alexandra Jaroschenko, Göppingen, Albert-Schweitzer-Schule Göppingen
Mara Joy Hermann, Wiesensteig, Realschule Deggingen
Dekanatsreferent Felix Müller
Informationen unter: http://schulen.drs.de - Schülerpreise