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Wir fördern das Zusammenwirken der Träger von
Altenbildung,
Altenhilfe,
Altenseelsorge,
Altenpolitik.
Wir entwickeln Zielvorstellungen für die kirchliche Altenarbeit im Dekanat und vertreten die Anliegen der alten Menschen in Kirche, Landkreis und Gesellschaft.
Diese Aufgaben sollen unter Beteiligung alter Menschen und in Partnerschaft mit ihnen erfüllt werden. Die Geschäftsführung liegt bei der Dekanatsgeschäftsstelle.
Wir bieten regelmäßige Fortbildungen für Leiterinnen von Seniorenkreisen in Zusammenarbeit mit dem Kath. Bildungswerk
1. Vorsitzende:
Marianne Knapp
Reichenhardtstraße 25
73098 Rechberghausen
Tel.: 07161 52719
E-Mail: knappmarianne(at)yahoo.de
Seniorenseelsorger:
Pfr. i.R.
Jürgen Mühlbacher
Helfensteinstraße 14
73037 Göppingen
Tel.: 07161 986188
E-Mail: jmuehlbacher(at)t-online.de
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| Geschäftsführung: Felix Müller Dekanatsgeschäftsstelle Ziegelstraße 14 73033 Göppingen Tel. .07161-96336-10 Fax: 07161-96336-40 |
stellv. Vorsitzende:
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stellv. Vorsitzende: Maria Kallabis Im Herrengestell 34 73072 Donzdorf Tel.: 07162-25589 |
1. Leitbild
Der älter werdende Mensch besitzt eine unverlierbare Würde, die sich nicht am Nutzen misst. Er ist eine einmalige, unverwechselbare und nicht austauschbare Person.
Altenbildung
Wir fördern die Stärken Älterer und achten darauf, dass sie ihre Einmaligkeit in Bildungsveranstaltungen entfalten können.
Altenhilfe
Wir unterstützen ältere Menschen in ihrer Selbstbestimmung und bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Unsere Angebote richten sich an diesem Ziel aus.
Altenseelsorge
Wir nehmen den älteren Menschen mit seiner Biografie als Subjekt der Pastoral ernst und begleiten ihn.
Altenpolitik
Wir ergreifen Anwaltsfunktion für kranke, behinderte Menschen und setzen uns für menschenwürdiges Lebenbis zum Tod ein.
2. Leitbild
Der älter werdende Mensch braucht Gemeinschaft, er behauptet seine Identität in Kommunikation und Auseinandersetzung.
Altenbildung
Wir bieten Lernfelder an, in denen die Älteren Widersprüchlichkeiten wahrnehmen, erleben, aushallen und damit umgehen können.
Altenhilfe
Wir fördern und gestalten Rahmenbedingungen, damit Angebote der Begegnung von älteren Menschen und für Ältere möglich werden und gelingen können.
Altenseelsorge
Wir schaffen Gesprächsangebote zu Lebens-, Glaubens-, Sinnfragen und beziehen Ältere bei der Gestaltung altengerechter Gottesdienste mit ein.
Altenpolitik
Wir wehren uns gegen Ausgrenzung Älterer und fördern das Miteinander der Generationen.
3. Leitbild
Der älter werdende Mensch hat seine eigene Freiheitsgeschichte und trägt damit Verantwortung für sein eigenes Leben und Handeln.
Altenbildung
Wir unterstützen die Älteren in ihrem Autonomiebestreben und ermutigen dazu, Freiheit zu leben, Widerstand zu leisten und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Altenhilfe
Wir richten unsere Angebote an der Individualität des älteren Menschen aus und schaffen Akzeptanz dafür in der Gemeinde/im Gemeinwesen. Durch die Vernetzung von Strukturen und von Trägern wird ein breites Hilfeangebot möglich.
Altenseelsorge
Wir begleiten Ältere bei der Aufarbeitung ihrer Lebensgeschichte, lassen Gelungenes und Misslungenes zur Sprache kommen und helfen, mit Brüchen zu leben.
Altenpolitik
Wir fordern Ältere auf, ihre Erfahrungen und Kompetenzen einzubringen und ihre Einflussmöglichkeiten wahrzunehmen.
4. Leitbild
Der älter werdende Mensch ist auf seine eigene Weise zur Nachfolge Jesu berufen: er setzt sich ein für Versöhnung und solidarisches Handeln.
Altenbildung
Wir greifen Widersprüche zwischen kirchlichem Alltag
und der Botschaft Jesu auf und suchen mit ihm nach Wegen, christlich innerhalb dieses Spannungsfeldes zu leben.
Altenhilfe
Wir fördern die Bereitschaft zum solidarischen Handeln unter den älter werdenden Menschen, gerade auch zwischen den mobilen und weniger beweglichen, an die Wohnung gebundenen Mitbürgern. Wir beziehen Jüngere in die Angebote mit ein, um ein generationenübergreifendes Zusammenwirken zu ermöglichen.
Altenseelsorge
Wir suchen gemeinsam Wege der Nachfolge und Wiedergutmachung und erarbeiten Möglichkeiten, wie diese im Leben umgesetzt werden können.
Altenpolitik
Wir geben Impulse, sich mit aktuellen Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft auseinanderzusetzen und für soziale Gerechtigkeit einzutreten.
5. Leitbild
Der älter werdende Mensch erlebt die Begrenztheit seines Daseins. Er setzt sich damit auseinander, um sie anzunehmen.
Altenbildung
Wir ermutigen die Älteren, sich mit Themen des Alterns und Sterbens zu beschäftigen und unterstützen sie bei der persönlichen Auseinandersetzung damit.
Altenhilfe
Durch unser caritatives Handeln geben wir Anstoß zum Nachdenken über die eigene Begrenztheit. Zunehmende persönliche Begrenztheit erfordert eine weiterführende Zuwendung. In dieser Hilfe am Nächsten schaffen wir Begegnung mit Gott.
Altenseelsorge
Wir greifen Fragen nach Krankheit, Sterben und Tod auf und geben Anstöße, z.B. über Patientenverfügung, Bestattung, Trauerriten nachzudenken.
Altenpolitik
Wir wehren uns gegen Satt- und Sauberpflege und fordern Bedingungen, die Leben in Würde bis zuletzt an allen Lebensorten für Ältere ermöglichen.
6. Leitbild
Der älter werdende Mensch hat die Zusage der Auferstehung. Er wird mit seiner ganzen Lebensgeschichte von Gott angenommen.
Altenbildung
Wir greifen die Fragen der Älteren auf und versuchen, das Vertrauen in einen gütigen Gott zu stärken, der gibt und vergibt.
Altenhilfe
Wir gewinnen und befähigen Ehrenamtliche, damit sie in Krankenbesuchsdiensten, Hospizgruppen, Gesprächsgruppen für pflegende Angehörige und in der Begleitung von Trauernden in und für die Gemeinde tätig werden können.
Altenseelsorge
Wir besprechen das Gottesbild im AT und NT und die damit verbundenen Ängste und Hoffnungen und erschließen das Wesen der Sakramente.
Altenpolitik
Wir machen deutlich, dass Gottes Zusage hier und heute ethisch-politische Verantwortung für die ganze Schöpfung beinhaltet.